Mautboxen für den Urlaub mit dem Wohnmobil im Vergleich – was ist in europäischen Ländern zu beachten?

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Für deinen nächsten Wohnmobil-Urlaub auf mautpflichtigen Straßen schauen wir uns die auf dem Markt erhältlichen Mautboxen und Transponder an.
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Wenn du mit dem Wohnmobil eine Rundreise durch Europa planst, musst du in vielen Ländern eine Maut auf Schnellstraßen oder Autobahnen bezahlen. Deutlich einfacher wird das mit elektronischen Mautboxen, auch Transponder genannt, die eine automatische Abrechnung ermöglichen und mehrere Systeme unterstützen. Wir schauen uns an, in welchen Ländern eine Maut für Wohnmobile existiert und wie sich die auf dem Markt erhältlichen Mautboxen unterscheiden.

Vergleich der verfügbaren Mautboxen für Wohnmobile:

NameLänderPreis für die MautboxMautabrechnungUnterstützte WohnmobiltypenKennzeichenänderung
ADAC/DKV Mautbox
9 Bulgarien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Portugal, Spanien
19,90 € Aktivierungsgebühr, 3,90 € Versandkosten, 99 € JahresgebührStreckenabhängig, 5 % Aufschlag auf den BruttoumsatzFür Wohnmobile über 3m Höhe und mehr als 3,5 Tonnen GewichtE-Mail mit Nachweis an SPM-ADAC@dkv-mobility.com
Maut1 Transponder
5 Italien, Frankreich, Österreich, Spanien, Portugal
19,90 € Aktivierungsgebühr, 3,90 € Versandkosten, 19,90 € Jahresgebühr bis 3m Höhe, 74,90 € Jahresgebühr über 3m HöheStreckenabhängig, 5 % Aufschlag auf BruttoumsatzCamper bis 3m Höhe und Fahrzeuge mit über 3m HöheFahrzeugwechsel im Kundenbereich möglich
Bip&Go
4 Frankreich, Spanien, Portugal, Italien
10 € Aktivierungsgebühr für drei Länder ohne Italien, 14 € Aktivierungsgebühr für alle vier Länder, 10 € Versandkosten nach DeutschlandPauschale ab 1,33 € im Monat oder 16 € im JahrWohnmobile bis 3m Höhe und 3,5 Tonnen GewichtÄnderung des Kennzeichens im Abo-Bereich möglich
Tolltickets
15 Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen,  Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn
Aktivierungsgebühr 5 €, Versandkosten 4,50 €, Jahresgebühr 35 €Streckenabhängig, 7 % Aufschlag auf BruttoumsatzAbhängig vom gewählten LandÄnderung des Kennzeichens in der Fahrzeugverwaltung möglich
Mango mobilités
4 Frankreich, Italien, Portugal, Spanien
Kostenlos (Stand 10/22)Pauschale ab 1,70 € pro MonatWohnmobile bis 3,5 Tonnen Gewicht oder 3 Meter HöheKennzeichenänderung online oder über App möglich
UTA One
14 Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Liechtenstein, Spanien, Ungarn
Anfordern eines individuell zugeschnittenen Angebots nötigAnfordern eines individuell zugeschnittenen Angebots nötigWohnmobile mit mehr als 3,5 Tonnen GewichtZuordnung zu einem anderen Fahrzeug im UTA Exklusivbereich möglich
NameLänderPreis für die MautboxAbrechnung MautUnterstützte WohnmobiltypenÄnderung Kennzeichen

In welchen Ländern gibt es eine Maut für Wohnmobile?

Keine Maut in Deutschland mit dem Wohnmobil

Eine Maut für PKW oder Wohnmobil gibt es in Deutschland nicht, sodass bei Fahrten auf Autobahnen oder Schnellstraßen keine Kosten anfallen. Wenn du deinen Urlaub auf einem Campingplatz in Berlin oder in einem anderen Bundesland planst, brauchst du eine Mautbox deshalb nicht. Ganz ohne Gebühren kommst du mit dem Wohnmobil in Deutschland jedoch nicht aus, falls du bestimmte Strecken wählst. So musst du unter anderem für den Warnowtunnel über bzw. unter den gleichnamigen Fluss in Mecklenburg-Vorpommern oder für den Herrentunnel in Lübeck bezahlen. Allerdings kannst du einen Umweg wählen, wenn du die Tarife von 3 bis knapp 10 Euro nicht bezahlen möchtest.

Info: Auch mit der CO²-Differenzierung des neuen Koalitionsvertrages, die einen Zuschlag für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht einführt, gibt es keine Maut für Wohnmobile. Der entsprechende Abschnitt bezieht sich nur auf den gewerblichen Güterverkehr und private Camper sind nicht betroffen.

Unterschiedliche Mautsysteme in Europa

Bulgarien

In Bulgarien entscheidet das Gewicht des Wohnmobils über die fällige Maut. Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen bezahlen für eine Vignette je nach gewünschtem Zeitraum knapp 5 € (Wochenende) bis 50 € (365 Tage). Die elektronische Vignette kann online zum Beispiel bei Tolltickets oder BG Vignette bestellt werden. Abhängig von der gefahrenen Strecke ist die Höhe der Maut-Gebühren bei Campern mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht. Gefordert wird die Maut in Bulgarien auf Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen.

Belgien

In Belgien gibt es eine Lkw-Maut, bei der Gebühren streckenabhängig berechnet werden. Diese betrifft jedoch nur Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen, sodass leichtere Wohnmobile ausgenommen sind. Weiterhin gibt es auf der Internetseite des Betreibers Viapass die Aussage, dass Fahrzeuge für den Personentransport, darunter Wohnmobile, von der Maut befreit sind. Entsprechend spielt die Lkw-Maut für deine Reise mit dem Wohnmobil keine Rolle, wenn du dich auf belgischen Straßen bewegst.

Ganz ohne Maut kommst du auf bestimmten Routen in dem Land jedoch nicht aus, sodass die Durchfahrt durch den Liefkenshoektunnel nur gegen Gebühr möglich ist. Hierbei musst du je nach Größe deines Campers mit Kosten von knapp 4 € bis 20 €  rechnen. Alternativ kannst du eine Route planen, bei der du um den Tunnel herumfährst.

Frankreich

In Frankreich wird eine Maut für die Fahrt auf Autobahnen, Tunneln oder Brücken gefordert. Die Gebühren werden streckenabhängig berechnet und lassen sich mit einem Rechner im Voraus kalkulieren. Für Wohnmobile sind außerdem unterschiedliche Preise für Fahrzeuge über 3 m Höhe bzw. mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht zu beachten.

Italien

Abhängig von der gefahrenen Strecke ist die Maut für das Wohnmobil auch in Italien. In dem südeuropäischen Land werden Mautgebühren für die Fahrten auf den meisten Autobahnen erhoben. Auch in manchen Tunneln oder Stadtgebieten kann eine Gebühr für die Zufahrt mit dem Camper anfallen. In Italien müssen Mautboxen das Telepass-System unterstützen, damit Gebühren automatisch abgerechnet werden können. Der ADAC hat eine Übersichtskarte mit gebührenpflichtigen Straßen für Urlauber in Italien zusammengestellt.

Kroatien

In Kroatien besteht eine Autobahnmaut, die sich nach der gefahrenen Anzahl von Kilometern richtet. Bei Wohnmobilen richtet sich die Einstufung nach Achsenzahl und Fahrzeughöhe, um die Höhe der Gebühren zu ermitteln. Für die elektronische Bezahlung müssen Mautboxen das ENC- bzw. ETC-System unterstützen.

Info: Kroatien steigt ab dem 01.01.2023 von der Währung Kuna auf den Euro um. Der Umrechnungskurs liegt bei 7,53450 Kuna je einem Euro. Dadurch ist bei Fahrten nach Kroatien kein Währungsumtausch mehr nötig.

Landstraßen sind von der Wohnmobilmaut in europäischen Ländern in der Regel nicht betroffen.

Österreich

Auf österreichischen Strecken sind die meisten Autobahnen und Schnellstraßen gebührenpflichtig. Für Camper unter 3,5 Tonnen genügt eine Vignette mit Kosten von knapp 10 Euro für 10 Tage bis zu knapp 90 Euro für 365 Tage. Wenn dein Wohnmobil ein höheres Gewicht als 3,5 Tonnen aufweist, musst du eine Mautbox einsetzen. Die elektronische Maut wird über die weiter unten erwähnte Go-Box oder einen kompatiblen Transponder abgewickelt, die du vor dem Urlaub besorgen musst.

Polen

In Polen sind Mautgebühren für alle Wohnmobile auf den Autobahnen des Landes zu zahlen, während für Camper mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht weitere Kosten auf Schnell- oder Bundesstraßen zu berücksichtigen sind. Die Berechnung der Gebühren erfolgt nach der zurückgelegten Strecke, sodass für längere Fahren höhere Kosten anfallen. Zum Einsatz kommt das System E-Toll, das eine elektronische Abrechnung der Mautgebühren ermöglicht.

Portugal

In Portugal musst du Mautgebühren auf vielen Autobahnstrecken entrichten, wenn du in dem südeuropäischen Land Urlaub machst. Die Zahlungen werden für die gefahrenen Streckenabschnitte abgerechnet und Wohnmobile nach Achsenanzahl in unterschiedliche Klassen eingestuft.

Skandinavien

In den skandinavischen Ländern Schweden, Norwegen und Dänemark ist eine Maut mit dem Wohnmobil nur auf bestimmten Strecken zu zahlen. In Dänemark handelt es sich um Gebühren für die Öresundbrücke und die Storebælt-Brücke, die kostenpflichtig sind. In Schweden gilt auf Autobahnen zwar keine Maut, doch in Stockholm und anderen Städten kann eine City-Maut verlangt werden. Mit bis zu knapp 5 Euro sind die City-Gebühren jedoch recht niedrig. In Finnland musst du mit dem Wohnmobil keine Mautgebühren zahlen und kannst die Straßen des Landes gratis nutzen.

Keine festen Strecken mit Maut gibt es in Norwegen, denn die mautpflichtigen Abschnitte ändern sich in dem skandinavischen Land häufig. Die Mautgebühren werden genutzt, um die Konstruktionskosten für Infrastrukturprojekte auszugleichen und nach ausreichend Einnahmen wird die Mautpflicht ausgesetzt. Deshalb musst du dich immer vor deiner Reise nach Norwegen informieren, auf welchen Abschnitten aktuell Gebühren anfallen.

Tipp: In Teilen Skandinaviens wie Schweden ist das Wildcamping aufgrund des Jedermannrechts erlaubt, sodass du mit deinem Wohnmobil bequem und ohne feste Reservierungen die Schönheit der nordischen Länder erkunden kannst.

Slowenien

In Slowenien sind Autobahnen und Schnellstraßen gebührenpflichtig, sodass du für das Befahren dieser Strecken eine Maut zahlen musst. Die Einstufung des Wohnmobils erfolgt unter anderem nach Gewicht in die Klassen 2A bzw. 2B. Dadurch fallen Kosten ab 15 € für eine Woche bis hin zu 220 € für 365 Tage an, wenn du mit dem Camper durch das Land fährst.

Spanien

In Spanien richten sich die Gebühren nach den zurückgelegten Kilometern und werden auf vielen Autobahnen des Landes verlangt. Je nach Strecke sind Kosten von 5 € bis hin zu mehr als 20 € für das Nutzen des Straßennetzes zu entrichten. Die jeweiligen Fahrzeugkategorien richten sich nach Achsenanzahl bzw. Bereifung.

Info: Unterschiede zu Deutschland gibt es in Spanien nicht nur bei der Wohnmobilmaut, sondern auch bei der Befüllung von Gasflaschen. Denn die Modelle in Spanien und Portugal unterscheiden sich von verkauften Flaschen in Deutschland. Eine Nachfüllung von deutschen Gasflaschen ist nicht möglich.

Ungarn

Bei einer Reise nach Ungarn musst du eine Maut mit dem Wohnmobil entrichten, wenn du dich auf den Schnellstraßen des Landes bewegst. Die Gebühren unterscheiden sich nach dem Gewicht des Campers, sodass bei mehr als 3,5 Tonnen höhere Kosten anfallen. Die Kosten für das Begleichen der Maut reichen von knapp 10 € für eine Woche in der Stufe D1 bis hin zu mehr als 100 Euro für ein Jahr in der Stufe D2.

Was sind die Vorteile einer Mautbox im Camper?

Der große Vorteil einer Mautbox ist die schnellere Durchfahrt durch ausgewiesene Mautstationen, da die Abrechnung automatisch synchronisiert und deinem Fahrzeug zugeordnet wird. Für Besitzer einer Mautbox gibt es spezielle Spuren, an denen du einfach durchfahren kannst. Lange Wartezeiten gehören der Vergangenheit an und besonders im Sommerurlaub sparst du viel Zeit.

Auch die Abrechnung der Maut auf deiner Fahrt an den Urlaubsort wird mit einem elektronischen Transponder deutlich einfacher. Nach der Installation werden die Mautgebühren über die Anbieter abgerechnet und dir am Ende des Urlaubs in Rechnung gestellt. Dadurch musst du dich erst nach deiner Reise um das Begleichen kümmern. Teure Schreckrechnungen sollte es mit den Mautboxen nicht geben, da die Gebühren in den meisten europäischen Ländern selbst bei Abrechnung nach gefahrener Strecke auf geringem Niveau liegen.

Achtung: Falls eine Umweltplakette in Städten erfordert wird, kann dies nicht mit der Mautbox umgesetzt werden. Hierbei musst du dich separat um die entsprechende Vignette kümmern.

Welche Mautboxen gibt es für Wohnmobile?

ADAC und DKV Mautbox

Gleich 11 Mautsysteme in Europa Ländern unterstützt die Camper-Mautbox von ADAC und DKV, wozu Bulgarien, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Portugal und Spanien sowie Brücken in Deutschland zählen. Angekündigt ist zudem eine Expansion für Kroatien, Tschechien sowie Tunnel in Schweden und Dänemark. Dadurch ist eine sehr gute Abdeckung von mautpflichtigen Strecken in Europa gewährleistet. Ausgelegt ist der Transponder für Camper mit mehr als 3,5 Tonnen, die in vielen Ländern Mautgebühren zahlen müssen. Die erste Bestellung kostet 122,80 € und setzt sich auf 19,90 € Aktivierungsgebühr, 3,90 € Versandkosten und 99 € Jahresgebühr zusammen.

Transponder von Maut1

Die Mautbox von Maut1 ist bei Wohnmobilen für Österreich, Italien, Frankreich, Portugal und Spanien ausgelegt, sodass 5 Länder abgedeckt werden. Laut Hersteller ist eine Unterstützung für Mautsysteme in Kroatien, Slowenien und Skandinavien in Planung. Der Preis für die Bestellung der Mautbox von Maut1 liegt bei 19,90 € Aktivierungsgebühr plus Versandkosten. Hinzu kommen Jahresgebühren von 19,90 € für Wohnmobile bis 3 Meter Höhe bzw. Jahresgebühren von 74,90 € für Camper mit mehr als 3 Meter Höhe.

Bip&Go

Die Mautboxen des französischen Unternehmens Bip&Go unterstützen Systeme in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien. Bei der Bestellung des Transponders kommen zur Aktivierungsgebühr in Höhe von 14 € noch Versandkosten von 10 € an deutsche Adressen hinzu. Die Preise für Mautgebühren liegen bei 1,33 € im Monat für Frankreich bzw. 2,50 € für Spanien, Portugal oder Italien. Wenn du öfter in den Ländern mit dem Wohnmobil unterwegs bist, kannst du auch ein Pauschalabonnement gegen eine Jahresgebühr abschließen.

Vorsicht: Die Bip&Go Mautbox beschränkt sich auf die Fahrzeugkategorien 1,2 und 5, sodass lediglich Wohnmobile mit bis zu 3m Höhe und einem Gewicht von 3,5 Tonnen für den Transponder infrage kommen.

Tolltickets

Unterschiedliche Boxen für die Systeme in europäischen Ländern werden von Tolltickets vertrieben. Du wählst im Bestellvorgang aus, in welches Land du reisen möchtest und lässt dir den Transponder mit dem richtigen System zusenden. Für Reisen durch Länder mit unterschiedlichen Maut-Systemen benötigst du häufig jedoch immer noch verschiedene Mautboxen. Die Kosten für die Geräte von Tolltickets umfassen knapp 10 € für die Aktivierung und Versandkosten sowie eine Jahresgebühr von 35 €. Hinzu kommen die Mautgebühren und eine Service-Gebühr in Höhe von 7 % auf den Brutto-Mautumsatz.

Tipp: Mitglieder des AvD, NWO oder GVN können von niedrigeren Service-Gebühren bei Tolltickets profitieren. Bei der Abholung an einer Pick-Up-Station entfallen außerdem die Versandkosten für den Transponder.

Mango Mobilités Mauttransponder

Wohnmobile mit bis zu 3,5 Tonnen oder 3 Meter Höhe können auch auf den Transponder von Mango Mobilités setzen, der die vier Länder Frankreich, Italien, Portugal und Spanien abdeckt. Zum Zeitpunkt dieses Artikels (Oktober 2022) entfallen bei dem Anbieter nicht nur die Versandkosten, sondern Sie erhalten außerdem 3 Monate Verwaltungsgebühren für Frankreich geschenkt. Abgebucht werden die Verwaltungsgebühren laut Unternehmen nur bei einer aktiven Nutzung der Mautbox. Nach Berichten von Kunden ist nach 24 Monaten Inaktivität jedoch eine Gebühr in Höhe von 10 € zu entrichten.

UTA One Mautbox

Zu den Transpondern mit der besten Unterstützung für mautpflichtige Strecken gehört die Box UTA One. 15 Maut-Systeme in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen, Ungarn, Österreich, Polen, Portugal, Schweden inkl. Liechtenstein und Spanien werden unterstützt. Dadurch ist bei vielen Reisen in Europa kein Wechsel zwischen unterschiedlichen Transpondern mehr notwendig. Für die Bestellung ist eine individuelle Anfrage erforderlich, weshalb du die Preise für die Box direkt bei dem Unternehmen anfragen musst.

Vorsicht: Die UTA One ist nur für Gewerbetreibende ausgelegt, sodass reine Privatpersonen die Bestellung des Transponders nicht abschließen können. Damit fällt die Mautbox als Alternative für viele Besitzer von Wohnmobilen heraus.

Spezielle Mautboxen der jeweiligen Systeme

In manchen Ländern werden Boxen auch direkt von den Mautbetreibern vertrieben, wie die Go-Box in Österreich oder die Hu-Go-Box in Ungarn. Diese unterstützen in der Regel nur ein Land bzw. System, sind allerdings für die Abrechnung der Mautgebühren speziell entwickelt worden. Wenn du lediglich in einem Land Urlaub machst und keine Gebühren auf der Fahrt zum Zielort zahlen musst, sind auch diese Boxen eine Alternative.

Was ist die beste Mautbox?

Welches die beste Mautbox für den nächsten Urlaub mit dem Wohnmobil ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Das wichtigste Kriterium ist die Unterstützung der Mautsysteme, die auf der Reise eingesetzt werden. Plane im Voraus deine Route und prüfe, in welchen Ländern bis zum Urlaubsort welche Mautsysteme zum Einsatz kommen. Mit etwas Glück kannst du eine Mautbox für die gesamte Fahrt nutzen, aber bei weiten Reisen musst du unter Umständen zwischen verschiedenen Systemen wechseln. Die umfangreichste Unterstützung für europäische Länder bieten die Transponder von DKV und UTA.

Wie teuer sind die Geräte?

Die Kosten der Geräte teilen sich in Aktivierungsgebühren, Versandkosten, Jahresgebühren und Mautgebühren auf. Die Aktivierungsgebühren und Versandkosten sind mit 10 bis 20 € recht gering, sodass keine hohen Kosten anfallen. Die Jahresgebühren können hingegen bis zu 99 € für Wohnmobile mit mehr als 3,5 Tonnen bei der Mautbox von DKV betragen. Die Mautgebühren hängen von den befahrenen Straßen ab, aber bei manchen Anbietern musst du zusätzliche Service-Gebühren auf den Maut-Umsatz zahlen. Einige Transponder können mit einer Pauschale bezahlt werden, sodass Zeit oder Strecke für deine nächste Reise mit dem Wohnmobil die Kosten nicht beeinflussen.

Wie werden die Boxen installiert?

Die Transponder werden in den Fahrzeugen in den meisten Fällen mit einer Halterung angebracht. Manchmal können die Boxen auch auf das Armaturenbrett gelegt werden, wobei das Gerät ohne festes Anbringen bei scharfem Bremsen durch das Wohnmobil fliegen kann. Wichtig ist für die Mautboxen, dass eine problemlose Kommunikation mit den Mautstationen erfolgen kann. Deshalb werden die Transponder in der Regel so angebracht, dass sie direkt hinter der Scheibe sitzen und nach außen über Bluetooth oder andere Technologien kommunizieren können. Richte dich für die Installation jeweils nach der Anleitung für deine Mautbox, dann kann nichts schiefgehen.

Die Installation des Mauttransponders erfolgt bei vielen Boxen auf dem Armaturenbrett.

Ist eine Mautbox in Mietfahrzeugen bereits enthalten?

Ob eine Mautbox bei einem gemieteten Wohnmobil bereits vorhanden ist, hängt von der jeweiligen Wohnmobilvermietung ab. Wenn du einen Camper im Urlaubsland abholst, ist davon auszugehen, dass das Fahrzeug bereits mit einer Box ausgestattet ist. Bei Mietfahrzeugen in Deutschland ist dies jedoch kaum der Fall, wenn du in andere Länder fahren möchtest.

Auch bei der Flotte von Fuchs und Hase Camper bieten wir die standardmäßige Ausrüstung mit Maut-Boxen nicht an. Grund dafür sind die verschiedenen Systeme, die wir auf Vorrat bestellen und bezahlen müssten. Das würde hohe Kosten verursachen, die wir an die Mieter weitergeben müssten. Den Transponder für das Bezahlen der Maut in deinem Urlaub musst du deshalb selbst bestellen und bei der Abholung des Wohnmobils mitbringen. Gerne beraten wir dich, welche Maut-Systeme du für deine geplante Route brauchst.

Einheitlichkeit der Mautsysteme bisher kaum vorhanden

Ein Problem bei den Maut-Systemen ist vor allem die Einheitlichkeit, wenn eine Fahrt durch ganz Europa geplant ist. Die beste Unterstützung für längere Urlaube bieten unserer Recherche nach die Camper Mautbox von ADAC und DKV mit insgesamt 11 Systemen für 8 Länder, die in dem Transponder integriert sind, bzw. die UTA One Box mit 15 Maut-Systemen. Andere Systeme sind mit 4 oder 5 unterstützen Ländern deutlich eingeschränkt, wenn du größere Reisen quer durch Europa planst.

Aufgrund der begrenzten Unterstützung musst du im Voraus deines Urlaubs überprüfen, auf welchen Routen du Maut mit dem Wohnmobil bezahlen musst. Auf kurzen Strecken oder bei niedrigen Maut-Gebühren kann sich sogar das manuelle Bezahlen lohnen. Entsprechende Informationen dazu kannst du in unseren Fahrzeugen auch unterwegs über LTE abrufen, falls du deine Route kurzfristig änderst. Vergleiche deshalb genau die Kosten für die Mautboxen und die mögliche Zeitersparnis. Dafür kannst du zum Beispiel den Routenplaner des ADAC nutzen, der dir die voraussichtlichen Mautkosten für die geplante Strecke auflistet.

Mautboxen für den Urlaub mit dem Wohnmobil in vielen Ausführungen verfügbar

Während Mautboxen durch die Unterstützung von elektronischen Systemen die Zahlung von Gebühren auf Autobahnen und Schnellstraßen deutlich vereinfachen, ist die Anzahl und Kompatibilität von Transpondern auf dem Markt immer noch unübersichtlich. Für jedes Urlaubsland müssen die entsprechenden Informationen zur Maut und dem eingesetzten System beachtet werden, was besonders bei Reisen durch mehrere europäische Länder viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir hoffen, dass in Zukunft ein einheitliches europäisches System eingesetzt wird oder alternativ die unkomplizierte Bezahlung via Smartphone möglich ist. Am nächsten kommt diesem Ideal die UTA ONE Mautbox, bei der jedoch weiterhin Länder wie Slowenien oder Ungarn und eine mögliche Nutzung für Privatpersonen fehlen.

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